Aktuelles

Unsere Mentoren gehen neue Wege im Zeichen der Corona-Pandemie

Lesen per Video-Chat - Erfahrungsbericht

Nach nur zwei Lesestunden mit meinem neuen Lesekind (Klassenstufe 2) begann die Corona-Sperre ...

In einem ersten Briefkontakt schickte ich meinem Lesekind einige Lese- und Spieleseiten zu, die offenbar gern angenommen wurden. Ein paar Tage später kam ein sehr netter Brief vom Lesekind und dessen Eltern zurück. Aus dieser Korrespondenz und späteren Telefonaten ergab sich der gemeinsame Wunsch zu versuchen die Lesestunden per Video-Chat fortzusetzen.

Da auf beiden Seiten Tablets zur Verfügung standen und Skype installiert war, entschieden wir uns für diese Software (Anmerkung: Es gibt auch diverse andere und modernere Programme für Video-Chats).
Skype ist für den Zweck einer 1:1 Kommunikation geeignet, vielen Anwendern bekannt, einfach und intuitiv zu bedienen, kostenlos downloadbar und läuft unter Windows auf jedem Tablet, Laptop oder PC (auf dem Smartphone ist die Bildgröße arg gering) mittels Kamera und Mikrofon.
Auf den meisten Tablets und vielen Laptops sind diese bereits fest installiert, für PC lassen sie sich für < 20 € nachrüsten.
Selbstredend ist beidseitig ein einigermaßen leistungsfähiger Internet-Anschluss erforderlich.

Wir haben zunächst die vorhandenen Skype-Versionen upgedatet (kostenfrei und einfach, Handlungsweise ggf. bei Google), um über gleiche und kompatible Versionen zu verfügen.
Nach telefonischem Austausch der jeweiligen Skype-Adressen und einer ersten Skype-Konferenz mit einhergehender Optimierung der Kamera- und Mikrofoneinstellungen hatten wir einwandfreien Blick- und Hörkontakt.
Im nächsten Schritt haben wir überlegt, auf welche Weise wir sicherstellen, dass beide Seiten die gleichen Textvorlagen zur Verfügung haben. Da wir die bereits vor der Corona-Sperre begonnene Lektüre fortsetzen wollten haben wir festgelegt, dass ich das Buch kapitelweise einscanne und die Scans per E-Mail an die Eltern des Lesekindes schicke (Scan-Auflösung 150 dpi ausreichend, sonst werden die Dateien für den E-Mail-Versand zu groß). Die Texte werden von den Eltern ausgedruckt und dem Lesekind in Papierform zur Verfügung gestellt.
Eine alternative Methode wäre die (kostenpflichtige) Beschaffung von e-Books bei entsprechenden Anbietern.

Das eigentliche Lesen läuft ähnlich wie in der Schule ab mit wechselseitigem Vorlesen von Textpassagen samt Korrekturen, Verständnisnachfragen, Tipps zur Betonung etc., auch zeitlich halten wir uns etwa an die Länge einer Schulstunde. Der Spaßfaktor kommt nicht zu kurz und bei gelegentlich vorkommenden Programmabstürzen wählt man sich halt wieder ein.
Fazit: eine praktikable Möglichkeit die Lesestunden fortzuführen und Kontakt zum Lesekind zu halten!

Broder Nommensen

Anmerkung von MENTOR Pinneberg:
Der Verein unterstützt die Zweitanschaffung von Büchern für das Online-Lesen.

BUCHGUTSCHEINE für Lesekinder

Der Verein verschenkt Buch-Gutscheine über € 10 für die Lesekinder. Die Mentoren können diese an die Lesekinder weitergeben, versenden oder über die Schulen weiterleiten. 

Die Buchläden sind wieder geöffnet und für die Lesekinder ist es bestimmt eine willkommene Abwechslung, sich selbst ein Buch nach ihrem eigenen Geschmack auszusuchen.

In dieser aussergewöhnlichen Zeit ist jede Aufmerksamkeit für Kinder wichtig.
Außerdem signalisiert es: Mein Lesepartner, mein MENTOR, denkt an mich!

Unsere Partner- bzw. Wunschbuchhandlungen sind:
- Buchhandlung Lenz in Barmstedt
- Lavorenz in Uetersen
- Buchhandlung Theophil in Quickborn
- Buchhandlungen Heymann in Elmshorn und Wedel
- Bücherwurm in Pinneberg

Die Stiftung Lesen bietet neuen Servicebereich für Lesen und Spielen in Zeiten von Corona

Unter "www.stiftunglesen.de" finden Eltern jede Menge digitalen Lesestoff, Bastelideen und Apps für Kinder, um die Tage zuhause mit Geschichten und kreativen Ideen zu füllen.

Auch Mentoren können hier Materialien entdecken, mit denen sie per Telefon oder Internet mit ihren Schützlingen lesen oder spielen können.

Kunterbunte Kinderzeitung während der Schließung der Schulen kostenfrei


Lesespaß zu aktuellen Themen und kniffelige Rätsel haben die Kunterbunte Kinderzeitung bei unseren Lesekindern sehr beliebt gemacht.
Das Verlagsteam hat uns nun geschrieben:

„Da die Schulen geschlossen sind und dies ja eine Ausnahmesituation für uns alle ist, haben wir uns entschieden, allen Eltern die aktuellen pdf-Ausgaben der Kinderzeitung für einen begrenzten Zeitraum kostenfrei zur Verfügung zu stellen.
Die Zeitung kann auf www.kinderzeitungsverlag.de kostenfrei heruntergeladen werden.“

Bitte drucken Sie sie auch für Kinder aus, deren Eltern keinen Zugang haben.

Vielen herzlichen Dank an das Verlagsteam, eine tolle Geste, die Fairness verdient:
Der Verlag lebt von seinen Abonennten, die Aktion ist für den Eigenbedarf gedacht. 

MENTOR Bundesverband zeigt kreative Ideen für die Leseförderung in Corona-Zeiten

Der MENTOR Bundesverband veröffentlicht auf seiner Seite AKTUELLES kreative Ideen der Mentorinnen und Mentoren verschiedener Mitgliedsvereine zur Leseförderung in Zeiten der Corona-Pandemie.

http://www.mentor-bundesverband.de/aktuelles 

 

U.a. auch ein Video mit Nicole Wellbrock, Schauspielerin, Stimm- und Präsenztrainerin

https://youtu.be/xNgtHubdnjo

 

TERMINE

Die in Elmshorn für den 5. Mai 2020 geplante Erstschulung für neue Mentoren muss leider abgesagt werden.

Sobald die Kultusministerin die Schulen wieder öffnet, freuen wir uns, alle, die gerne Mentoren werden wollen, in ihre Tätigkeit einzuführen und verabreden neue Termine. 
Es werden nach dieser langen Schulpause viele Mentoren für Kinder gebraucht, die während der Corona Ferien ins Hintertreffen geraten sind.

 

Das am 2. Juni geplante Koordinatorentreffen wird verschoben.
Wir informieren Sie, wenn ein neuer Termin bestätigt werden kann.

Das Sommerfest 2020 muss wegen der Coronakrise entfallen. Wir bitten um Verständnis!

 

Workshop – „Mit klarer Sicht voraus!“

Am Mittwoch, dem 19.08. und 18.11.2020, von 9:30 – 11:00 Uhr
bietet Jeannine Hohmann in ihren Praxisräumen Institut Lernen, Kaltenhof 5, Elmshorn,
einen Workshop für interessierte Lesementoren an.

Sie erhalten Informationen zu theoretischen Inhalten, passende Materialideen aus der Praxis und die Möglichkeit zur Fallbesprechung. 

Die Zahl der Teilnehmer ist für jeden Termin auf zehn Anmeldungen begrenzt.

Wir werden alle Hygiene- und Schutzmaßnahmen beachten!

20 für 20, 20 Tausend Euro für 20 tolle Projekte in unserer Region - eine Aktion der Sparkasse Südholstein

WIR HABEN ES GESCHAFFT UND ERHALTEN € 1.000 VON DER SPARKASSE SÜDHOLSTEIN!!! 

Herzlichen Dank an alle, die für uns gestimmt haben! 

Der Gewinn wird uns helfen, die Bücherkisten in den Schulen mit Büchern speziell für Jungen aufzustocken. 

 

 

Spende von den Wirtschaftsjunioren Unterelbe

Dank der engagierten Wirtschaftsjuniorinnen und Wirtschaftsjunioren Unterelbe e.V. konnte der Verein MENTOR im Februar 2020 eine Spende von 608 € entgegennehmen.

Das 10jährige Jubiläum des Vereins war Anlass, dass MENTOR ausgesucht wurde, zumal die Wirtschaftsjuniorinnen und -junioren damals Initiatoren von MENTOR waren.
Eine Idee, die sich als nachhaltig und erfolgreich erwiesen hat.

Vielen Dank an die Wirtschaftsjunioren Unterelbe e.V..

MENTOR bei der Elmshorner Seniorenmesse 2020

Das dritte Jahr in Folge fand am 22. Februar 2020 im Elmshorner Rathaus die Seniorenmesse statt.

Von 10 – 15 Uhr konnten sich die zahlreichen Besucher und Besucherinnen an über 40 Ständen einen Eindruck über das Thema „Fit und Gesund im Alter“ verschaffen.
Wissenswertes über sportliche und kulturelle Aktivitäten wurde genauso angeboten, wie Informationen zu Pflegehilfsmitteln und Pflegeeinrichtungen.
Eine Abordnung der Polizei gab Tipp´s zur Sicherheit im Alter, Senior Trainer stellten u.a. ihr Projekt „Erfahrungen weitergeben“ vor.
Wer auf der Suche nach einem erfüllenden Ehrenamt war, konnte sich an verschiedenen Info-Ständen durch persönliche Gespräche mit den anwesenden Vertreterinnen und Vertretern der Vereine ein eigenes Bild verschaffen.
So auch bei MENTOR-die Leselernhelfer Kreis Pinneberg e.V. , die mit einer Auswahl an Lese- und Bilderbüchern für Kinder der 2.-4. Klasse für ihr Amt warben.
Die wöchentlich bundesweit erscheinende Kinderzeitung weckte das Interesse vieler Anwesender und lud zum genaueren Betrachten ein. Auch die Flyer und Lesezeichen waren ein „Hingucker“ und wurden vielfach nachgefragt und genutzt.
Besonders Interessierte informierten sich genauer über die Betreuung von Lesekindern, über die 1:1 Betreuung und über das Konzept des MENTOR-Vereins.
Die Beantwortung vieler Fragen vor Ort wurde positiv angenommen. Dadurch kamen gute Kontakte zustande, die auf eine zukünftige Zusammenarbeit mit einigen neuen Leselernhelfern/Mentoren hoffen lässt. (

Bärbel Radloff)

Fortbildungs-Veranstaltung mit Jeannine Hohmann am 28.01.2020 im Flora-Zentrum Elmshorn

Die Eröffnung der Veranstaltung erfolgte durch Christiane Frese, Vorstands-Vorsitzende von MENTOR-Die Leselernhelfer Kreis Pinneberg e.V.,                      
die alle Anwesenden begrüßte und das Thema des Nachmittags ankündigte:

            Wie können Lesementoren ihre Lesekinder gezielt unterstützen?

         Wie weckt man bei Kindern Motivation und Bereitschaft zum Lesen?

Anregungen und Anleitungen dazu erfuhren die ca. 30 teilnehmenden Mentorinnen und Mentoren durch Jeannine Hohmann vom Institut LERNEN in Elmshorn.

Die pädagogischen Grundsätze  -Leistung, Anerkennung und Geborgenheit - wurden mit Ideen aus der täglichen Arbeit der Lerntherapeutin erarbeitet und veranschaulicht. Durch die interessante Vorstellung zahlreicher Inhalte schaffte es Frau Hohmann, die zum wiederholten Mal für den MENTOR-Verein aus ihrer täglichen Arbeit berichtete, die Zuhörer in Ihren Bann zu ziehen. Mit ihrer sympathischen Stimme und ihrer Fähigkeit, Menschen gedanklich abzuholen und mitzunehmen, bezog sie die Mentoren direkt mit in den Ablauf ein. Die Leselern-helfer beteiligten sich aktiv und zeigten zum Beispiel durch ihre Zuordnung auf einer Scala von 1-10, wie erfolgreich ihr Tag bis dahin gelaufen war. Einfache Bewegungs- und Lockerungsübungen, die gut in künftige Lesestunden mit eingebaut werden könnten, wurden ausprobiert.

Weitere wertvolle Tipps für den Umgang mit dem Lesekind:

„Die 8 Geborgenheits-Tipp´s“, „Die gesprächigen Fünf“, „Die Professorenkarte“

sind nur eine kleine Auswahl von vielen hilfreichen Angeboten, wie man eine Lesestunde so gestalten kann, dass Jungen und Mädchen Interesse am regelmäßigen Zusammentreffen mit ihren Mentoren entwickeln und so ihre Sprach- und  Lesekompetenz erfolgreich erweitern.

Bücher aus der Reihe „Kleines Überlebensbuch“ von Remo Largo wurden vorgestellt. Hier findet man Empfehlungen und Lösungsansätze zu (fast) allen Lebenslagen, nicht nur für Kinder!
Ebenso hilfreich können Kartensets mit  dem Titel: „Bärenstarke Gedanken“ sein, darin geht es um die Stärkung von Selbstbewußtsein  und die Schaffung von Vertrauen. Der Beltz Verlag bietet eine ganze Serie von Themen dazu, angefangen im Kleinkindalter bis hin zu Prüfungs-Situationen.

Insgesamt vermittelte Frau Hohmann auf angenehme Art und Weise einen Einblick in ihre anspruchsvolle, tägliche Arbeit rund um das Thema „LERNEN“.

Für die anwesenden Teilnehmer/innen eine gute Gelegenheit, Ideen aus dem Erfahrungsschatz zu sammeln und für die eigene Lesestunde mitzunehmen.

 

Bürgerstiftung der Volksbank spendet anlässlich des zehnjährigen Bestehens auch an MENTOR Pinneberg

Am 19. Dezember hat die Bürgerstiftung der Volksbank in Holstein im Rahmen der Feier ihres zehnjährigen Bestehens zehn Vereinen jeweils 1000 € gespendet. MENTOR Pinneberg ist unter den glücklichen Gewinnern! 

Unsere erste Vorsitzende Christiane Frese und Vorstandsmitglied Bärbel Radloff haben den symbolischen Scheck in Form eines Herzens entgegen genommen.

15. November 2019: Bundesweiter Vorlesetag

 Zum Vorlesetag, der in diesem Jahr bundesweit bereits zum 16. Mal stattfand, konnte das Schulzentrum Nord in Pinneberg unter Leitung von Frau Gilberg-Lemke einen Autor aus der Region zum Vorlesen für Schulkinder gewinnen:

Herr Hauke Burmann hat im September diesen Jahres bereits sein 2. Buch herausgebracht:
Einen spannenden Küsten-Krimi, dessen Geschichte  in Norddeutschland spielt.
Den Kindern hat er aus „Ronja Räubertochter“ von Astrid Lindgren vorgelesen.
Anschließend an die Lesestunde durften die Kinder der 4. Klasse Fragen an den Autor stellen, und es entstand ein reger Austausch zwischen den Schülern und dem Schriftsteller, der selbst Vater von zwei Kindern ist.
Unter anderem wurde er gefragt, wie er seine Bücher schreibt und woher er die Ideen dazu bekommt. Und ob er noch was anderes arbeitet oder „nur“ schreibt.
Es war insgesamt ein sehr angeregtes Gespräch, an dem Kinder und Autor sichtlich beide Spaß hatten.
Herr Burmann betonte MENTOR-Pinneberg gegenüber, für wie wichtig er das Vorlesen vom Kleinst-Kindesalter an halte. Es sei ein immens wichtiger Grundstein der Bildung, womit man so früh wie möglich beginnen sollte.

In einer anderen Klasse war unser Lese-MENTOR Herr Werner Köhnke als Vorleser tätig. Er las aus der Geschichte von Robin Hood, was zum diesjährigen Thema „Wald“  hervorragend passte.
Die Kinder hatten dazu gemütlich in Liege-Sesseln Platz genommen und lauschten andächtig dem gesprochenen Wort.

Am  SZ Nord in Pinneberg, das durch sein farbenfroh und positiv gestaltetes  Erscheinungsbild gefällt, sind
4 MENTORINNEN und 1 MENTOR  als Lese-Lernhelfer tätig. Wir bedanken uns, auch bei der Klassenlehrerin Frau Westphal, dass wir hier zu Gast sein konnten!

(Text: Bärbel Radloff)

Auch an anderen Schulen im Kreis Pinneberg waren am Freitag Mentoren am Bundesweiten Vorlesetag aktiv, wie uns die Fotos von Karl-Heinz Raabe aus der Grundschule Bokholt-Hanredder zeigen.

Lust am Vorlesen - Morena Bartel

Morena Bartel
Die Stimmtrainerin und Schauspielerin Morena Bartel erschien am 16. September 2019 zum dritten Mal bei MENTOR Pinneberg und gab den Mentoren neue Tipps, die Kinder spielerisch an das Gestalten eines Textes mit Stimme, Mimik und Gestik heranzuführen. Die 17 Teilnehmer konnten im Selbstversuch kurze Sätze durch Lautstärke, Rhythmus oder Betonung variieren. Dabei wurden sowohl die Atmung als auch die Mundmotorik trainiert. Begeistert und mit einem Repertoire neuer Übungen für die Sprechlust im Gepäck bedankten sich die Mentoren bei Morena Bartel.

Zehn Jahre MENTOR Pinneberg

Jubiläum des Vereins MENTOR - die Leselernhelfer Kreis Pinneberg e. V.

Am 28. Juni 2019 feierte der Verein MENTOR des Kreises Pinneberg sein 10-jähriges Jubiläum. Bei strahlendem Wetter begrüßten die Vereinsvorsitzende, Frau Christiane Frese, und ihre Vorstandskolleginnen und -kollegen mehr als 100 Gäste auf der Sonnenterrase am Ramskamp in Elmshorn.

Viele Mentorinnen und Mentoren aus dem Kreisgebiet waren erschienen.

Sie wurden vom Schirmherren des Vereins, dem Landrat Herrn Oliver Stolz, für ihr ehrenamtliches Engagement gelobt. Durch  den Einsatz der Leselernhelfer ist dieses Projekt erst möglich, betonte er.

Anwesend war auch der Schulrat des Kreises, Herr Dirk Janssen. Er sagte, dass der Verein MENTOR für die Schulen zu einem wichtigen Vorzeigeprojekt für das Engagement in der Leseförderung geworden ist.
Ein großer Dank ging an die Bürgerstiftung der Volksbank Pinneberg-Elmshorn, die durch finanzielle Förderung den Verein MENTOR großzügig unterstützt.
Der stellvertretende Vorsitzende des Stiftungsrates, Herr Uwe Augustin, überbrachte seine Glückwünsche.

Unter den Gästen befand sich auch Frau Sabine Waller, Kontaktlehrerin der Fritz-Reuter-Schule in Tornesch. Sie liebt das große Herz der Mentorinnen und Mentoren und weiß, wie sehr ihre Schützlinge von dieser 1 : 1 - Betreuung profitieren.

Zwei Damen der ersten Stunde, die Gründungsmitglieder Astrid Au 
- Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin
und Ann Christin Hahn
- Unternehmerin, berichten davon, wie 2009 alles begann:
Mit vier Mentorinnen an einer Schule im Kreis Pinneberg. Seitdem hat sich einiges getan:
Momentan lesen an 25 Schulen im Kreisgebiet 178 Mentorinnen und Mentoren; das waren in 2018 ca. 6.200 Lesestunden. Wahrlich ein Grund zum Feiern! Bei Kaffee und Kuchen lauschten die Gäste dem bunten Programm und erhielten durch die Beitrags-Redner viele interessante Informationen über den MENTOR-Verein.

Musikalisch wurde die Veranstaltung durch Auftritte des Barmstedter Chors "Rhythm and Voices" auf stimmungsvolle Weise abgerundet. Das Publikum war begeistert und spendete auch hier viel Applaus.

Bärbel Radloff
MENTOR-Verein Pinneberg

 

Link zur  Festschrift zum Jubiläum MENTOR

Kulturmesse in Elmshorn 2019

 

Am Sonntag, den 5. Mai 2019 waren in Elmshorn nicht nur die Geschäfte der Innenstadt für die Kunden geöffnet, es fand auch die 2. Elmshorner Kulturmesse statt.
Das kirchliche Zentrum und die Stadtbücherei öffneten dafür ihre Räume.
Mehr als 30 Aussteller aus der Region stellten hier ihre kulturelle Arbeit vor. An den  Info-Ständen konnten sich die Besucher ein Bild von den verschiedenen kulturellen Angeboten in und um Elmshorn machen. Auch der Verein

MENTOR - die Leselernhelfer Kreis Pinneberg e.V.

präsentierte sich und war mit abwechselnd fünf Vereinsmitgliedern an einem Stand vertreten.

Mit bunten Aufstellern, Flyern und Lesezeichen warben sie für das wertvolle Ehrenamt. Auch  aktuelle Exemplare der „Kinderzeitung“, die wöchentlich für die Lesestunde mit Kindern genutzt wird, wurden vorgestellt. Es entwickelte sich ein reger Austausch mit vielen  Interessierten. Mehrere Gesprächsteilnehmer möchten  den MENTOR-Verein gern  noch näher kennenlernen und können sich gut vorstellen, zukünftig als Leselernhelfer tätig zu sein.
Es wurden Kontaktdaten ausgetauscht.

Insgesamt kann man auf eine  gute und erfolgreiche Veranstaltung zurückblicken.

(Bärbel Radloff)

Die Barmstedter Zeitung veröffentlichte am 14. Februar 2019 einen Bericht von Peter Jaster über die Leselernhelfer in Hemdingen: "Die Kinder genießen das total!"

 Mit einem Büchergutschein als Dankeschön hat sich der Verein Mentor – die Leselernhelfer im Kreis Pinneberg bei den Lehrkräften der Grundschule Hemdingen für die erfolgreiche Zusammenarbeit bedankt. Schulleiterin Regina Knösel war darüber hocherfreut. „Ich finde die Einrichtung richtig toll. Es wird ja nicht das Lesen gelehrt, sondern es dient der reinen Leseförderung. So lernen die Kinder Lesen als angenehme Beschäftigung kennen und bekommen einen Zugang dazu“, sagte Knösel.

So funktioniert das Modell: Ein Leselernhelfer beschäftigt sich mit einem Kind einmal in der Woche 45 Minuten lang außerhalb des Unterrichts. „Die Kinder genießen diese 1:1–Situation total“, so Knösel. Dass in der kleinen Hemdinger Schule mit 120 Kindern 13 Mentoren im Einsatz seien, sei im Kreis Pinneberg einmalig und zeige, wie sehr sich die Mentoren mit der Schule vor Ort identifizierten, sagte sie.

Übergeben wurde der Gutschein von Bärbel Radloff, die in Hemdingen wohnt und selbst als Leselernhelferin tätig ist. „Ich bin seit vier Jahren dabei. Auf die Idee bin ich gekommen, als ich gelesen habe, dass 12 bis 15 Prozent der Kinder nicht richtig lesen können und dadurch später der Volkswirtschaft großer Schaden entsteht“, sagt sie. Damals habe es in Hemdingen sechs Mentoren gegeben.

Begeistert ist Radloff von den Fortbildungsmöglichkeiten des Vereins. „Da ist mal eine Lernpädagogin, ein anderes Mal ein Schauspieler oder Spracherzieher, die mit uns Sprachübungen machen. Auch der Umgang mit hyperaktiven Kindern wird geschult“, erzählt Radloff. Sie habe sich für ihre Einheiten eine Wortschatzkiste gebastelt. „Wenn einem Kind ein Wort supergut gefällt, wird es aufgeschrieben und kommt in die Schatzkiste. Später machen wir daraus eine Geschichte“, erklärt sie.

Derzeit gibt es kreisweit 180 Leselernhelfer an 25 Schulen, die sich ehrenamtlich in den zweiten bis vierten Klassen engagieren. Für ihren Einsatz werden sie regelmäßig geschult. Weitere Informationen finden Interessierte im Internet. jap www.mentor-pinneberg.de

 
 

Fachtagung des MENTOR Bundesverbandes am 6. und 7. April 2019 in Hamburg

Der Mentor Bundesverband hielt seine Mitgliederversammlung in diesem Jahr in Hamburg ab.

Ulrich Wickert versicherte in seinem Festvortrag, dass er MENTOR aus vollem Herzen unterstütze. Der ständig zitierte Satz „Kinder brauchen Grenzen“ sei zu einseitig. „Kinder brauchen grenzenlose Phantasie und Anregung“. Das sei das Erziehungsziel.

Margret Schaaf, die wiedergewählte MENTOR Bundesvorsitzende, berichtete, dass MENTOR weiterhin erfolgreich bundesweit arbeitet.  Es gibt

  • 11.500 Aktive Mentoren:
  • 15.000 Betreute Mentees
  • 1.750 Kooperierende Schulen:

Die 91 MENTOR-Vereine und Initiativen sind in 300 Städten tätig.

Ziele in den nächsten Jahren sind die fortlaufende Qualifizierung der Mentoren und das Engagement in weiteren Gemeinden und Städten.

Ein Zukunftsprojekt ist ebenfalls ins Auge gefasst: Das BMBF hat eine Zusage für die Förderung eines auf drei Jahre angelegte Projektes für MENTOR gegeben, um die digitale Medienkompetenz in den  Mitgliedsvereinen zu unterstützen.

(Christiane Frese)